Es ist mitten am Nachmittag, als meine Mutter mich zu einer einsamen Bank in unserem örtlichen Park führt, weit weg vom Gemurmel des normalen Lebens um uns herum. Normalerweise liebe ich diesen Ort, aber an diesem Tag möchte ich nichts davon sehen oder hören. Ich fühle mich so weit weg von mir selbst, dass ich das fröhliche Geschrei der Kinder um uns kaum noch wahrnehme.

Meine Mama setzt sich zu mir und dreht sich eine Zigarette. Ich bin dankbar für die momentane Stille, die so entsteht, denn ich spüre ihn kommen: ein neuer Stich im Herzen, der mich so heftig trifft, dass ich zu weinen beginne. Meine Mutter tut so, als würde sie meine Tränen nicht bemerken – eine gutgemeinte Geste, für die ich dankbar bin, die mich aber gleichzeitig noch trauriger macht.

Ich bin gerade 28 geworden, wurde abserviert und bin untröstlich.

In der Woche zuvor beendete mein Partner, mit dem ich drei Jahre zusammen gewesen war, unsere Beziehung. Im Nachhinein betrachtet war das vorhersehbar, da es Monate davor schon zu kriseln begann. Obwohl ich hoffte, dass es nicht passieren würde, glaube ich, dass ich insgeheim bereits wusste, dass es dazu kommen würde. Das milderte aber weder den …read more


Source:: Refinery29

      

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