Triggerwarnung: In diesem Artikel geht es unter anderem um Depression und Suizidgedanken.

Das erste Mal, als Mariam*, 29, mit 16 die Anti-Baby-Pille verschrieben bekam, sollte sie ihr bei ihrer schmerzhaften, schweren Periode helfen. Und obwohl die Pille diese Beschwerden linderte (sie bekam einfach gar keine Tage mehr und litt demnach auch nicht mehr unter Schmerzen), waren ihre Auswirkungen auf Mariams geistige Gesundheit überwältigend. Mariam entwickelte Panikattacken, die sie über drei Monate hinweg quälten. Obwohl sie daraufhin verschiedene andere Pillen ausprobierte, ließ die Angst nicht nach. Letztlich nahm sie lieber die schweren, schmerzhaften Blutungen in Kauf, anstatt sich mit den negativen mentalen Auswirkungen der Pille rumzuschlagen. „Diese Erfahrung schreckte mich davor ab, je wieder die Pille einzunehmen – oder jede Form von hormoneller Verhütung“, erzählt sie Refinery29.

Die Pille ist eine Form der hormonellen, oralen Verhütung, die es hauptsächlich in zwei Varianten gibt – als sogenannte „Mini-Pille“ (die nur Gestagen enthält) oder als „Kombi-Pille“ (die Gestagen und Östrogen enthält). Bei beiden Pillen kommen synthetische Hormone zum Einsatz, die deinen Menstruationszyklus unterdrücken und so eine Schwangerschaft verhindern. Ein Einnahmezyklus erstreckt sich über entweder 21 Tage (mit einer siebentägigen Einnahmepause, während der es zur Abbruchblutung kommt) oder ganze 28 Tage ohne Pause. Es …read more


Source:: Refinery29

      

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