Durch die kleine Wohnung, in der ich seit vier Jahren mit meinem Freund wohne, schallt oft lautes Gelächter. Wir reden mit unseren beiden Katzen – und, wenn wir mal ehrlich sind, auch miteinander – in komischen Stimmen, und gefühlt jeder Satz enthält irgendein Wortspiel. Wir dichten die Texte bekannter Songs um oder denken uns zum Spaß unsere eigenen, völlig bekloppten Raps aus, manchmal mit speziellen Tänzen dazu. Ich erinnere mich noch gut an einen Abend, an dem wir ewig lange wach blieben, um den perfekten Floss Dance hinzukriegen – du weißt schon, dieser zwischenzeitlich irre beliebte Tanz mit den schwingenden Armen. Wir filmten uns also gegenseitig bei dem Versuch, den Move zu meistern, und verglichen unsere Versuche dabei mit dem Clip vom „Backpack Kid“ aus Katy Perrys Performance bei Saturday Night Live. Diese Tanzsession zogen wir komplett ernst durch. Und ich möchte behaupten, dass diese merkwürdigen Aktionen, bei denen wir füreinander performen, einfach unsere Art sind, einander unsere Liebe zu zeigen.

Wir sind also eindeutig keine sonderlich seriösen Menschen. Umso irritierender ist der neue Klang, der seit etwa 13 Monaten durch unsere Wohnung schallt: die „Arbeits-Stimme“. Von Montag bis Freitag sitze ich an meinem Schreibtisch und tippe so vor …read more


Source:: Refinery29

      

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