Die Erde ist von einem mehrteiligen Ring aus energiereichen Teilchen und Strahlen umgeben, dem sogenannten Van-Allen-Gürtel. Er entsteht, weil das Erdmagnetfeld Partikel des Sonnenwinds einfängt und in Bahnen um die Erde lenkt.

Teile dieser Hülle wirken wie ein Plasmaschild, der energiereiche Teilchen davon abhält, in tiefere Schichten vorzudringen. Schon vor einiger Zeit entdeckten Forscher im inneren Bereich dieses Gürtels rätselhafte Muster im Plasma, die durch die unterschiedliche Dichte der umherkreisenden Elektronen entstehen — sie sehen aus wie Zebrastreifen. Erste Modelle deuteten darauf hin, dass sie durch einen Resonanzeffekt zwischen der Drift der Elektronen und dem elektromagnetischen Feld der Erde gebildet werden.

Die genaue Struktur dieser Streifen blieb so lange unklar, bis Cleo Loi von der University of Sydney und ihre Kollegen die Streifen mit Hilfe des Murchison Widefield Array (MWA) genauer untersucht haben — in Westaustralien, vor zwei Jahren. Das Ergebnis der Untersuchung erschien im Fachmagazin „Geophysical Research Letters“.

Die Zebrastreifen entpuppten sich als gigantische Plasmaröhren

Das verwendete Radioteleskop besteht aus 128 Teilantennen und kann besonders schnell aufeinanderfolgende Aufnahmen erstellen. Das machte es den Wissenschaftlern möglich, sogar die zeitlichen Veränderungen der Plasmastreifen aufzunehmen.

„Wir sahen ein auffallendes Muster im Himmel, bei dem sich Streifen von …read more


Source:: Businessinsider – Trending

      

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