Horst Seehofer und Daniela Ludwig (beide CSU) im September 2018.JPG

Die Bundesregierung hat eine neue Drogenbeauftragte. Die CSU-Politikerin Daniela Ludwig soll den Posten künftig übernehmen.
Wie ihre Vorgängerin Marlene Mortler ist Ludwig keine Fachpolitikerin. Offenbar waren andere Kriterien bei der Besetzung entscheidend.
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Die CSU-Politikerin Daniela Ludwig ist die neue Drogenbeauftragte der Bundesregierung. Das hat ihre Partei in dieser Woche bekanntgegeben. Ludwig wurde von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) nominiert, in dessen Ministerium der Posten angesiedelt ist. Die Neubesetzung war nötig, weil die bisherige Drogenbeauftragte, Marlene Mortler (CSU), im Mai ins Europaparlament gewechselt war. Seitdem war der Posten unbesetzt.

Die Erwartungen an Ludwig aus der Opposition sind hoch: Eine Abkehr von der Politik ihrer Vorgängerin, so forderte es FDP-Politikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann auf Twitter: „Ich kann nur hoffen, dass Frau Ludwig die ideologischen Scheuklappen ihrer Vorgängerin M. Mortler ablegen wird und stattdessen in einen sachlichen Diskurs zur Legalisierung von Cannabis eintreten wird. Die Prohibiton ist eindeutig gescheitert und schreit nach neuen Lösungen.“

Noch deutlicher formulierte es Grünen-Politikerin Kirsten Kappert-Gonther: „Ludwig sollte als neue Drogenbeauftragte den Irrweg der Cannabis-Prohibition verlassen, um den Gesundheitsschutz zu stärken und die Kriminalisierung zu beenden“, schrieb sie auf Twitter.

Dass dies so passiert ist nicht zu erwarten. Im Bundestagswahlprogramm der CSU heißt es: …read more


Source:: Businessinsider – Trending

      

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