Wladimir Putin ist auf Suche nach neuen Freunden. Auch in Afrika.

Der Westen ist schon lange da. China auch. Und Russland jetzt eben auch. Und zwar noch viel mehr als früher. Lange galt Afrika aus europäischer Sicht als Kontinent dritter, ja vierter Klasse, als absoluter Nebenschauplatz auf dieser Welt. Vielleicht stimmte das in dieser Radikalität noch nie. Heutzutage aber stimmt es schon gleich gar nicht.

Afrika wird immer mehr zu einem geostrategisch wichtigen Eckpfeiler für die, die Weltmächte sind, und die, die glauben, es sein zu müssen. Insofern ist es gar nicht so überraschend, was russische Geheimdokumente zeigen, die die britische Tageszeitung „The Guardian“ veröffentlicht hat. Demnach mischt auch die russische Regierung zwischen Sahara und Kap der Guten Hoffnung kräftig mit. In mindestens 13 afrikanischen Ländern versucht der Kreml, Beziehungen zu lokalen Machthabern zu vertiefen, Militärdeals zu schließen sowie eine neue Generation von „Führungspersönlichkeiten“ und „Undercover-Agenten“ großzuziehen, schreibt das Blatt.

Kopf der Afrika-Mission ist demnach der dubiose Geschäftsmann und Putin-Vertraute Jewgeni Prigoschin, auch „Putins Chefkoch“ genannt. Ihm soll die sogenannte „Trollfabrik“ in St. Petersburg unterstehen, die offiziell mal den Namen „Agentur für Internet-Forschung“ trug. US-Behörden beschuldigen Prigoschin und seine Firma, sich über soziale Medien in den US-Präsidentschaftswahl 2016 eingemischt zu haben. Im Februar 2018 wurde Anklage gegen ihn erhoben.

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Source:: Businessinsider – Trending

      

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