Recep Tayyip Erdogan drängt auf Neuwahlen in Istanbul.

Es ist nicht so, als hätte der jetzige türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan nicht gewusst, auf welch rutschiges Terrain er sich da begibt. Er wusste es sehr wohl und er sagte es auch frei heraus. Schon vor 13 Jahren, als Erdogan noch Ministerpräsident und nicht Präsident der Türkei war, als er gerade vier und nicht schon mehr als 16 Jahre lang die Geschicke im Land lenkte, da stellte er sich im Tal von Hasankeyf hin und gab unumwunden sein Dilemma zu. „Auf der einen Seite gibt es eine steigende Nachfrage nach Energie und einer glänzenden Zukunft für die Türkei“, zitierte ihn die britische Zeitung „The Guardian“. „Auf der anderen Seite geht es um Geschichte, Kultur und ein Erbe, das der ganzen Menschheit gehört. Wir müssen eine Lösung finden. Wir müssen Frieden zwischen beiden Seiten schließen.“

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Erdogan hat eine Lösung gefunden. Frieden zwischen beiden Seiten schließen konnte er aber nicht. Vielleicht wäre das auch zu viel verlangt. Vielleicht wäre das auch gar nicht möglich. Immerhin geht es im Tal von Hasankeyf um Sein oder Nicht-Sein. Entweder wird das mehr als 12.000 …read more


Source:: Businessinsider – Trending

      

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