Hase Ente

Nicht jeder sieht dasselbe, wenn er ein Bild anschaut. Unsere Erfahrungen, Emotionen und Perspektive haben einen entscheidenen Einfluss, wie wir etwas wahrnehmen. Das hat ein gewisser Hermann Rohrschach schon im 19. Jahrhundert verstanden und basierend darauf den weltbekannten Rohrschach-Test entwickelt. Psychoanalytiker auf der ganzen Welt nutzen jetzt Farbkleckse, um die geistigen Zustand ihrer Patienten zu erforschen.

Der Test, den die US-amerikanischen Forscher M.S. Jensen und Kyle Mathewson 2011 entwickelt haben, zeigt etwas mehr als nur schwarze Flecken. Bei der optischen Täuschung erkennen die meisten Menschen entweder zwei Enten mit Schnabel oder aber zwei Hasen mit langen Ohren. 50 Prozent der Probanden gelingt es beim ersten Hinsehen nicht, beides gleichzeitig — also eine Ente und einen Hasen — zu sehen.

Stellen sich die Probanden nun vor, eine Ente würde einen Hasen essen, verändert sich das Bild für einige. Die Grafik ist ein perfektes Beispiel dafür, dass wir das, was wir sehen, beeinflussen können — und zwar so, dass es sich verändert.

Optische Täuschung mit drei Worten aufgelöst

Berühmt wurde die Zeichnung bereits 1899 und die optische Täuschung lässt einige Erkenntnisse über das menschliche Gehirn zu. Nun legte Mathewson eine neue Studie zu dem Bild vor, die …read more


Source:: Businessinsider – Trending

      

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