China entwickelt sich mithilfe Künstlicher Intelligenz zunehmend zum international kritisierten Überwachungsstaat.

Sie sind in einer gewissen Art und Weise Lehrer für Computerprogramme. Doch sie bringen nicht Schülern Wissen über PCs bei. Sie füttern Computer mit Informationen über ihre Mitmenschen und die Umgebung. Ein rot umrandetes Auge hier, ein Baum da, ein Auge dort. In China hat sich durch Computersoftware und Künstliche Intelligenz ein neues Berufsfeld entwickelt — es hilft Chinas Regierungsapparat, vom Hinterland aus einen riesigen Überwachungsapparat aufbauen zu lassen. Und Tausende Chinesen helfen für kleines Geld mit, diesen fragwürdigen Apparat zu füttern.

Datensammeln für die chinesische Regierung

Um Muster erkennen zu können, müssen Erkennungssoftware und Künstliche Intelligenz mit großen Datenmengen gefüttert werden. In China sitzen dafür besonders in ärmeren Regionen Menschen vor Computerbildschirmen und umranden auf Fotos verschiedene Bildausschnitte. Das berichtet die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ (FAZ).

Dazu gehören Umrisse von Nasen und Mündern, aber auch von Bäumen und Katzen. Während manche Chinesen die Daten für solche Programme sammelten, würden andere sie zur Verfügung stellen. So würden Menschen laut dem Bericht Speiseöl und Reis im Wert von umgerechnet fünf Euro etwa dafür bekommen, sich dabei filmen zu lassen, wie sie ihr Gesicht hin- und herbewegen oder Sonnenbrillen aufsetzen.

Was zunächst nach etwas stupider Arbeit klingt, hat laut „FAZ“ für neue Arbeitsplätze gesorgt …read more


Source:: Businessinsider – Trending

      

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