Dorothee Bär, Staatsministerin für Digitalisierung, bei der Gamescom 2018.

Geografisch gesehen ist Hausham gar nicht so weit weg von München. Etwa 50 Kilometer. Gefühlsmäßig scheinen die beiden Orte aber Welten zu trennen. Hier die pulsierende Metropole, Zuhause von Dax-Größen wie Allianz und BMW, dort das verschlafene Nest, an dem die Regionalbahn zweimal stündlich vorbeituckert. Wenn sie nicht ganz ausfällt. Und noch was ist anders in Hausham: Wer auf sein Handy blickt, merkt es sofort. Das Netz ist lahm oder existiert erst gar nicht. Nur 50 Kilometer von der Weltstadt München beginnt das digitale Entwicklungsland Deutschland.

Dorthin kommt an einem verregneten Oktoberabend Dorothee Bär, Deutschlands Staatsministerin für Digitalisierung. In Bayern ist Wahlkampf. Das dürfte Bär zusätzlich motiviert haben, nach Hausham zu kommen. Doch mit Bierzelt und Blaskapelle hat Bärs Auftritt nichts zu tun. In der noblen, nach süßem Rum duftenden Destillerie Lantenhammer geht es um etwas ganz Anderes: die digitale Zukunft Deutschlands. Ein Gespräch.

Business Insider: Frau Staatsministerin, Sie sind mit dem Auto gekommen. Wäre ein Flugtaxi nicht viel praktischer gewesen?

Dorothee Bär: „Klar. Gern hätte ich schon jetzt eines. Dann würde ich viel einfacher von A nach B kommen. Für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf wäre das super. [Bär wohnt in Franken, ist verheiratet und hat drei Kinder, Anm. d. Red.] …read more


Source:: Businessinsider – Trending

      

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