Italiens Innenminister Matteo Salvini fordert Brüssel heraus.

Allen Warnungen zum Trotz: Italiens Regierung gibt nicht nach. Sie will deutlich mehr Schulden machen als im Fiskalpakt vorgesehen, um ihre Wahlversprechen wie eine Art Grundeinkommen für Jobsuchende, Steuersenkungen und eine Rentenreform durchzubringen. All die Zeigefinger vom Internationalen Währungsfonds, von Brüssel, von verunsicherten Anlegern an der Mailänder Börse wischt sie beiseite. Die Märkte und die verhasste Brüsseler Bürokratie hätten sich gegen sie verschworen, glaubt sie. Am Ende werde alles gut: Schließlich ermögliche ihr Programm Wachstum. Und Wachstum könne die italienische Wirtschaft gut gebrauchen.

Immer mehr gleicht die italienische Haltung der Griechenlands aus dem Frühjahr 2015. Griechenland war damals natürlich noch viel tiefer im Schuldensumpf versunken als jetzt Italien. Zudem ist die italienische Wirtschaft heutzutage deutlich robuster als damals die griechische. Griechenland ächzte damals unter Europas Sparprogramm. Von einem aus Europa aufgezwungenen Sparprogramm kann in Italien dagegen nicht die Rede sein. Noch bestimmt die italienische Regierung selbst, wo sie den roten Strich ansetzen will. Nur die fiskalen Rahmenbedingungen gibt Brüssel vor.

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Und doch haben weite Teile der italienischen Bevölkerung heute Europa so satt wie damals die Griechen. 2015 wählten die Griechen den linken, charismatischen Rebellen Alexis Tsipras …read more


Source:: Businessinsider – Trending

      

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