Die deutsche Automaut könnte bald kommen.

Es mag ja Menschen gegeben haben, die den CSU-Vorschlag, eine „Ausländer-Maut“ einzuführen, schon immer für Jux und Tollerei hielten. Ein kleines Theaterstück der CSU im hitzigen Wahlkampfgefecht, um die absolute Mehrheit in Bayern wiederzuerobern. Kanzlerin Angela Merkel sagte ja damals selbst ganz entschlossen, dass es mit ihr eine solche Maut nicht geben werde. Dann setzte sie der damalige Verkehrsminister Alexander Dobrindt doch durch. Klar, zahlen müssen die Maut nun alle, auch Deutsche. Anders wäre es nicht EU-konform. Deutsche aber sollen dafür über die Kraftfahrzeugssteuer entlastet werden. Ob das EU-konform ist, ist offen. Österreich und die Niederlande klagen. Sie glauben, dass ausländische Autofahrer noch immer diskriminiert werden.

Österreichisches Unternehmen gewinnt Bieterwettbewerb

Ach ja, „Ausländer-Maut“ heißt das Ding ja auch gar nicht mehr, sondern Infrastrukturabgabe. Bürokratendeutsch eben. Klingt weniger beleidigend für die lieben Nachbarn. Die Infrastrukturabgabe soll noch diese Legislaturperiode kommen. Genauer Termin? Fehlanzeige. Hänge von den Ergebnissen des Vergabeverfahrens für den Maut-Betrieb ab. Immerhin gibt es da nun Neuigkeiten zu verkünden.

Demnach soll ausgerechnet ein österreichisches Unternehmen namens Kapsch die deutsche Maut einsammeln. Die zuständige Vergabestelle habe Kapsch über die Absicht benachrichtigt, einen entsprechenden Vertrag abzuschließen, teilte das Unternehmen mit. Der Zuschlag könne bei planmäßiger Vorabinformation der unterlegenen …read more


Source:: Businessinsider – Trending

      

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