Horst Seehofer

Nach dem Selbstmord eines aus Deutschland abgeschobenen Afghanen sieht sich Bundesinnenminister Horst Seehofer mit Rücktrittsforderungen konfrontiert. Juso-Chef Kevin Kühnert schrieb am Mittwoch auf Twitter, Seehofer sei ein „erbärmlicher Zyniker und dem Amt charakterlich nicht gewachsen“. Sein Rücktritt sei überfällig. Bundestagsvizepräsident Thomas Oppermann sagte der „Welt“, Abschiebungen seien eine ernste Angelegenheit. „Damit macht man keine Späße.“ Die Linkspartei forderte Seehofers Entlassung. Die Grünen stellten Seehofers Eignung infrage und verlangten einen Stopp von Abschiebungen nach Afghanistan.

Seehofer hatte am Dienstag bei der Präsentation seines „Masterplans Migration“ gesagt: „Ausgerechnet an meinem 69. Geburtstag sind 69 — das war von mir nicht so bestellt — Personen nach Afghanistan zurückgeführt worden. Das liegt weit über dem, was bisher üblich war.“ Die Äußerung hatte einen Sturm der Kritik in den sozialen Netzwerken ausgelöst, nicht zuletzt, weil Seehofer die Aussage tätigte, als habe es sich bei der Abschiebung um ein informelles Geburtstagsgeschenk an ihn gehandelt. Seehofer, der seine Aussage offenbar als Witz verstand, wird dies nun als menschenverachtende Entgleisung vorgeworfen.

Abgeschobener Afghane nahm sich in Kabul das Leben

Eine der am 4. Juli abgeschobenen Personen nahm sich nach amtlichen Angaben in Kabul das Leben. Der aus Hamburg abgeschobene Mann sei in …read more


Source:: Businessinsider – Trending

      

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