Türkeis Präsident Recep Tayyip Erdogan.

Sie gaben sich als harmloser Verein von Rockern. Sie wollten nur Jugendliche von der Straße holen, behaupteten sie. Doch glauben wollte ihnen das am Ende kaum einer mehr. Von den Osmanen Germania BC — so hatte sich die etwa 300 Mitglieder starke türkisch-nationalistische Organisation genannt — gehe eine „schwerwiegende Gefährdung“ für die Allgemeinheit aus, begründete das deutsche Innenministerium seine Entscheidung. Dabei erregten nicht nur die kriminellen Machenschaften des Vereins Aufsehen.

Zu viel war zusammengekommen: Drogengeschäfte, Schlägereien, Schießereien, versuchter Mord. Jetzt wurde der Verein deutschlandweit verboten. Auch seine extreme politische Agenda beunruhigte deutsche Behörden. Und mal wieder spielte Türkeis Präsident Recep Tayyip Erdoğan eine tragende Rolle.

Deutschland, Mitte 2016. Die türkischen Nationalisten kochen vor Wut. Am 2. Juni stuft der Bundestag das an den Armeniern begangene Massaker im Ersten Weltkrieg als Völkermord ein. Das damalige jungtürkische Regime habe die Vertreibung und Vernichtung von über einer Million ethnischer Armenier beauftragt. Die Türkei sieht diese Anschuldigung als Affront. Die Regierung hat derlei Vorwürfe stets von sich gewiesen. Mitglieder der Osmanen Germania protestieren, lautstark, mitten Berlin. Wie Ermittler herausfinden sollen, handeln sie nicht nur aus eigener Motivation.

Erdoğan polarisiert in Deutschland

Die Orchestrierung sei eng mit der türkischen Regierung abgestimmt gewesen. Das will die …read more


Source:: Businessinsider – Trending

      

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