Donald Trump auf dem Weg zu einer Rallye in Ohio.

Donald Trump war wütend. Mal wieder. Anders lässt sich sein Twitter-Sturm kurz vor der Abreise Richtung Brüssel zum alljährlichen Nato-Gipfel, der diesen Mittwoch stattfindet, kaum erklären. Ein Treffen unter Freunden ist das Zusammenkommen für den eigenwilligen US-Präsidenten nie. Zu sehr verachtet Trump, der Unkonventionelle, der Anti-Obama, alteingesessene Institutionen wie die Vereinten Nationen, EU und Nato. Sie widerstreben seinem Weltbild, in dem jeder gegen jeden kämpft. Bündnisse zwischen Staaten haben da keinen Platz. Denn einer verliert dort immer.

„Die USA geben weit mehr aus als jedes andere Land, um sie [die Nato-Mitglieder] zu schützen“, schrieb Trump deshalb auf seinen Account. Das sei gegenüber amerikanischen Steuerzahlern nicht fair. „Und dazu verlieren wir noch 151 Milliarden an Handel mit der Europäischen Union.“ Die USA, ausgesaugt bis zum Blut, ausgerechnet von seinen vorgeblich engsten Verbündeten. So stellt Trump das Verhältnis zu Europa gern da. Da zählt nicht, dass der Präsident gleichzeitig über die boomende US-Wirtschaft prahlt, was natürlich nur sein Verdienst sei.

Vor Nato-Gipfel: Donald schießt gegen Donald

Früher hätte Europa vielleicht noch den Kopf eingezogen und die Schimpftiraden Trumps schweigend über sich ergehen lassen. Doch inzwischen schießt so mancher Politiker zurück. Diesmal übernahm das EU-Ratspräsident Donald Tusk. Er wehrte sich …read more


Source:: Businessinsider – Trending

      

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