Appful Gründer

Das Schreiben von Apple kam unerwartet. Der Vorwurf: Beschädigung des Markeneigentums. Oskar Neumann und Jürgen Ulbrich konnten es kaum glauben, als sie den Brief der Anwälte sahen. Knapp drei Monate zuvor hatten die beiden Abiturienten den Namen ihres gerade gegründeten Unternehmens in das europäische Markenregister eintragen lassen — und fortan die Daumen gedrückt. Zwar waren sie bei ihren Recherchen auf keinerlei Markennamen gestoßen, die „Appful“ ähnelten. Nach einer Marken-Veröffentlichung haben Dritte jedoch drei Monate Zeit, um Widerspruch einzulegen. Genau das tat nun Apple. Am letzten Tag der Frist.

Die Appful-Gründer waren damals gerade 18 Jahre alt. Schon mit 16 hatten sie begonnen, einen Baukasten für native Content-Apps zu entwickeln, mit dem Marketing-Abteilungen Apps im Magazin-Stil selbst erstellen können, auch ohne Programmierkenntnisse. Mit der formalen Gründung warteten beide bis zur Volljährigkeit. Kurz nach ihren 18. Geburtstagen ging es dann zum Notar. Daraufhin erzielte Appful erste Umsätze. Der knapp 30 Seiten lange Brief der Apple-Anwälte aus Cupertino kam da mehr als ungelegen.

Der Konzern zettelt immer wieder Rechtsstreitigkeiten an, weil er sich in seinen Markenrechten verletzt sieht. „Wir haben damals lange überlegt, ob wir uns umbenennen oder vor Gericht ziehen sollen. Dann haben wir einen Brief geschrieben, in dem wir …read more


Source:: Businessinsider – Trending

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