Zehn Tage nach dem jüngsten nordkoreanischen Atomtest haben südkoreanische Experten Spuren radioaktiven Gases entdeckt.

An mehreren Messestellen in Südkore seien Xenon-133-Isotope festgestellt worden, die aus Nordkorea stammten, teilten die Behörden in Seoul am Mittwoch mit. Allerdings könne man allein aus diesen Gasen keine Rückschlüsse darauf ziehen, welcher Sprengsatz getestet worden sei.

Xenon ist ein farbloses Gas, das in der Natur vorkommt und etwa bei der Produktion von Leuchtmitteln verwendet wird. Das nun entdeckte radioaktive Isotop stammt jedoch nicht aus natürlichen Quellen und wurde in der Vergangenheit bereits nach nordkoreanischen Atomtests aufgefunden.

Nordkorea hatte nach eigenen Angaben Anfang des Monats eine Wasserstoffbombe gestestet. Es war der sechste und bislang stärkste Atomtest. Auf Satellitenbildern waren massive Schäden am Testgelände zu sehen, wie das in Washington ansässige Forschungsprojekt 38North mitteilte. Es handle sich um die bislang schwersten Beschädigungen. Zudem habe es Aktivitäten an einer anderen Stelle gegeben, die Vorbereitungen für weitere unterirdische Tests sein könnten.

Der UN-Sicherheitsrat hatte als Reaktion auf den Atomtest am Montag weitere Sanktionen gegen Nordkorea verhängt. US-Präsident Donald Trump bezeichnete diese als lediglich kleinen Schritt, dem weitaus bedeutendere folgen müssten. Die Regierung in Pjöngjang kritisierte die Strafmaßnahmen dagegen heftig. Die Resolution sei eine Verletzung des Rechts auf Selbstverteidigung und ziele darauf ab, das …read more


Source:: Businessinsider – Trending

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